um noch mal auf die sache mit den mitbewohnern zurückzukommen.

das studentenviertel, in dem knapp 2.000 studenten aus sämtlichen ecken der welt zusammen rumlingern, nennt sich ryd. das system, nach dem die häuser in ryd gestrichen, plaziert und benannt wurden, ist nicht bekannt und deshalb für mich auch nicht logisch nachvollziehbar.
in jedem haus gibt es 3 etagen mit je drei verschiedenen korridoren: a, b und c. in jedem korridor gibt es 8 zimmer, anfangs hieß es noch, dass die hälfte der zimmer von schweden, die andere hälfte von auslandsstudenten bewohnt wird. mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher, ich glaube in meiner wg gibt es nur 3 schweden. jedes zimmer gibts inklusive dusche, geteilt werden nur küche und wohnzimmer (ausgestattet mit - na klar- ikeamöbeln).

björnkärrsgatan 6,
mein zimmer ist genau über dem gelben rad (1. etage).
mein zimmer ist genau über dem gelben rad (1. etage).
beliebt sind hier vor allem die korridor-parties - bei denen man auf sämtlichen korridoren landet, ausser auf dem eigenen. so ist es bei mir zumindest - mein korridor scheint dieses company-lingering zu meiden. bei diesen parties zieht man von korridor zu korridor, gewöhnlich wird bier und essen selber mitgebracht, und man verbringt den abend in völlig verrückter gesellschaft. dadurch lernt man 1. wahnsinnig schnell wahnsinnig viele leute aus den verrücktesten ecken der welt kennen und 2. gibts orientierung im häuser-anlage-chaos gratis dazu. häufig finden diese korridor-parties vor oder nach irgendwelchen grösseren veranstaltungen statt - schlicht und einfach zum vor- oder nachglühen, weil der alkohol sonst einfach nicht zu bezahlen ist (teilweise zahlt man hier in pubs 8 euro für ein normales bier, während dosenbier aus dem supermarkt auch mal bei 90 cent pro dose liegen kann).
(in sämtlichen häusern ist rauchen übrigens strengstens verboten, genau wie überall in schweden auch. wer rauchen will, muss vor die tür: geraucht werden darf nur draussen, in öffentlichen gebäuden ist definitly ban of smoking. überhaupt wird - meinem eindruck nach - recht wenig geraucht hier (was höchstwarscheinlich an den immensen tabakpreisen liegt). selten sieht man hier im studentenviertel leute mit zigarette, selbst in der fussgängerzone in der stadt ist rauchen so dermaßen uncool, dass wir uns beim ersten stadtbesuch lieber bei passanten vergewissert haben, obs das rauchverbot nicht auch für draussen gilt. dementsprechend sauber sind aber die straßen und wege, das fällt sofort auf. also mir zumindest.)

1 Kommentare:
gelb wäre auch ganz nett gewesen :)
liebe grüße von crocod(hai)l günther!!
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