was kann man nach 4 tagen in kiruna, einer völlig zugefrorenen stadt knapp 100 km hinterm polarkreis mit ungefähr 25.000 einwohnern und ungefähr 3mal sovielen touristen sagen?
es war der knüller. am donnerstag sind wir (15 exchange-students aus wirklich allen ecken der welt) völlig entspannt gegen halb vier auf dem kiruna flughafen gelandet - absolut in the middle of nowhere und völlig erschlagen von den -25 grad.
von da aus gings dann mit nem gemieteten minivan richtung hostel, also downtown. da dann schnell eingecheckt und klamotten verstaut und dann richtung "innenstadt".
das absolute highlight am freitag: abends um 18.00 uhr gings los zum snowmobile- und hundeschlittenfahren. mit dicken winteroveralls, schneeschuhen, schneemobil und 5-mann-schlitten gings ab richtung wald - eine strecke von 20 km gabs zu bewältigen. leider wars schon völlig dunkel, deshalb hat man nicht allzuviel von der umgebung gesehen - aber das war auf dem schneemobil irgendwie auch nicht so wichtig.

nach gut anderthalb stunden und knapp 11 km haben wir mitten in der pampa auf einer kleinen anhöre pause gemacht und auf nordlichter gewartet - welche auch prompt nicht erschienen. stattdessen:
ein kleines feuerchen in einem alten saami-zelt mit kaffee, tee und keksen. und nach ner guten halben stunde gings dann wieder zurück in die eiseskälte -
9 km mit dem hundeschlitten.
wir sassen zu viert, gelenkt wurden die 10 huskies von einem deutschen berliner guide.
wie unlustig.
wir sassen zu viert, gelenkt wurden die 10 huskies von einem deutschen berliner guide.
wie unlustig.
am samstag stand snow-shoe-walking, ski- und snowboardfahren (inklusive abendessen in norwegen) auf dem programm. desweiteren: kirunas innenstadt angucken. zu sehen gab es bäume, kirchen und postkartenständer.




am sonntag ging es dann um 7 aus dem bett, auschecken bis um 9 und dann zu dritt richtung icehotel - kirunas touristenattraktion schlechthin. ein hotel, das jedes jahr aus tausend tonnen schnee und eis wieder neu aufgebaut wird und in dem ständig -8 grad herrschen. gibts geileres? wohl kaum.
dort definitives highlight: die absolut-icebar,
bei der ein pinneken wodkamal eben schlappe 11 euro
kostet. dafür ist das glas aber auch komplett aus eis ...
bei der ein pinneken wodkamal eben schlappe 11 euro
kostet. dafür ist das glas aber auch komplett aus eis ...
ebenfalls völlig verrückt: ice-curch!
abends gegen acht dann der flieger zurück nach stockholm, von da aus mit bus, zug und rental-car zurück nach linköping. niedrigste temperatur während der 4 tage: -31 grad.
traumhaft.

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